Die French Open, in Deutschland auch bekannt unter dem Namen „Roland-Garros-Turnier“, ist ein Turnier der Grand-Slam Reihe und versteht sich als eines der beliebtesten Turniere im Tennis. Seit 1891 finden die French Open jährlich zwischen Mitte Mai und Anfang Juni in Paris statt. Erwähnen muss man, dass die French Open das einzige große Sandplatzturnier ist und dementsprechend ganz besondere Erwartungen an die Spieler stellt. Da es im Tennis immer Untergrundabhängig ist, z.B ist ein Sandplatz um vieles langsamer als ein Hartplatzutergrund, stellt jedes Turnier seine eigenen Bedingungen.
Der Centre Court
Der größte Platz für die Zuschauer stellt der Centre court dar, welcher nach Phillipe Chatrier – ein bekannter französischer Davis Cup Spieler – benannt ist. Hier finden die wichtigsten und besten Spiele eines Tages statt.
Dieser Centre Court, aber auch die andere Platz auf Roland Garros, bieten eine scharfe Diskussionsgrundlage. Da es keine Überdachung in Paris gibt, werden immer wieder Rufe groß, das beliebte Turnier auf andere Plätze, in eine andere Stadt zu verschieben. Grund dafür ist häufiger Starkregen, der immer wieder für massive Verzögerungen im Turnierablauf sorgt.
Titelträger des French Open
Momentaner Titelträger ist Rafael Nadal, welcher ein erfahrener Sandplatzspezialist ist, der sich in diesem Jahr im Finale gegen Tomas Berdych durchsetzen konnte. Für Rekorde sorgten unter anderem die Legenden Henri Cochet oder Björn Berg. Berg konnte sich 6 Mal den Einzeltitel sichern und ist damit erfolgreichster männlicher Spieler in Paris.
Henri Cochet gewann 9 Mal den Titel, diese aber in unterschiedlichen Disziplinen. So waren u.a 3 Doppel und 2 Mixed Titel mit dabei. Bei den Frauen dominierte Chris Evert mit 7 Einzeltitteln. Margaret Smith Court, eine starke Tennisspielerin aus Australien, hält mit 13 Titeln, in gemischten Disziplinien, diesen Rekord bei den Frauen.
